Licht der Welt

Sonnenaufgang

Foto: Pixabay

 

Wie angekündigt, werde ich hier immer wieder auch ältere Predigten posten. Neulich hatte ich mehrere Taufen zu halten und der Taufspruch eines Täuflings war „Ihr seid das Licht der Welt.“ Ich wollte mal sehen, was ich zu diesem Abschnitt aus der Bergpredigt schon gesagt habe, und siehe da: In den letzten sieben Jahren habe ich dreimal über Matthäs 5, 13 – 16 gepredigt. Ich muss zugeben, ich war selbst ein bisschen erstaunt, dass mir tatsächlich immer wieder etwas Neues zu dem Text eingefallen ist 😉

Ich mache mir den Spaß, alle drei Predigten hier hintereinander einzustellen. Mal sehen, wer einen so langen Atem hat, sie alle zu lesen…

 

 

Zunächst der Bibeltext, dann als Erstes die Predigt vom 2. August 2009:

13 Ihr seid das Salz der Erde. Wenn nun das Salz nicht mehr salzt, womit soll man salzen? Es ist zu nichts mehr nütze, als dass man es wegschüttet und lässt es von den Leuten zertreten. 14 Ihr seid das Licht der Welt. Es kann die Stadt, die auf einem Berge liegt, nicht verborgen sein. 15 Man zündet auch nicht ein Licht an und setzt es unter einen Scheffel, sondern auf einen Leuchter; so leuchtet es allen, die im Hause sind.
16 So lasst euer Licht leuchten vor den Leuten, damit sie eure guten Werke sehen und euren Vater im Himmel preisen.

 

Liebe Gemeinde, kennen Sie den weißen Neger Wumbaba? Nein? Dann erzähle ich Ihnen die Geschichte: Die kleine Annalisa hat im Kindergarten das Lied „Der Mond ist aufgegangen“ gelernt, und im Brustton der Überzeugung singt sie zu Hause ihrer Mutter vor: „… und aus den Wiesen steiget der weiße Neger wunderbar.“ Da sagt die Mutter: „Aber Annalisa, es gibt doch keine weißen Neger.“ Worauf die Kleine, nicht im Geringsten erschüttert, antwortet: „Na, das ist doch grade das Wunderbare.“

Manche Kinder geben dem weißen Neger auch noch den so schön negerhaft klingenden Namen Wumbaba – und so kommt der Titel des Buches von Axel Hacke zustande: „Der weiße Neger Wumbaba“, in dem er eine ganze Menge solcher Verhörer gesammelt hat. Denn so wie es Versprecher gibt, gibt es auch Verhörer. Wenn uns etwas nicht plausibel erscheint, dann hören wir uns das eben zurecht.

Und meine Erfahrung mit vielen Bibeltexten ist die: Wir hören sie uns gern zurecht, weil sie so, wie sie da stehen, irgendwie nicht zu unserer Erfahrung passen. Das ist ganz natürlich und normal, aber es führt in die Irre. Denn es gibt viele Worte in der Bibel, und ganz besonders eine Menge von Worten, die Jesus gesagt hat, die nicht zu unserer Erfahrung passen. Weil sie uns über unsere übliche Erfahrung hinausführen wollen. Weil Jesus uns Dinge zumutet, die quer liegen zu dem, was unter Menschen gilt. Und damit stößt er uns sozusagen mit der Nase auf neue Möglichkeiten, auf neue, bessere Möglichkeiten, unser Leben zu verstehen und zu gestalten.

Unser heutiger Predigttext gehört meiner Erfahrung nach zu den Texten, die gern zurecht- oder besser: zufalschgehört werden. „Ihr seid das Licht der Welt. Ihr seid das Salz der Erde.“ Noch einmal, genau hinhören: „Ihr seid das Licht der Welt. Ihr seid das Salz der Erde.“ Wo liegt der Hörfehler? Es heißt nicht: Ihr müsst das Licht der Welt, das Salz der Erde sein. Es heißt auch nicht: Ihr sollt oder: Eigentlich solltet ihr das Licht der Welt und das Salz der Erde sein. Ihr seid es.

Wenn man sich verhört, hat das seinen Grund. Dass viele Menschen statt dieser klaren Aussage eine Aufforderung hören, hat seinen Grund wahrscheinlich darin, dass viele Menschen von der Kirche nichts anderes gewöhnt sind als ständig moralische Aufforderungen. Christsein, das heißt die Zehn Gebote einhalten – kennen Sie diese Einstellung? Sie ist sehr weit verbreitet, aber sie ist falsch.

Christsein heißt: Sich von Jesus sagen lassen, dass ich ein geliebtes Kind Gottes bin, und zwar so, wie ich bin. Nicht erst dann, wenn ich bestimmten moralischen Mindestanforderungen genüge.

Und hier schließt sich der Kreis. Weil wir diese gute Botschaft haben, deswegen sind wir das Licht der Welt. Also wir sind das Licht der Welt nicht, weil wir so anständig sind und so liebevoll und so reines Herzens. Das sind wir nicht. Na gut, Sie vielleicht. Aber ich jedenfalls nicht, ganz bestimmt nicht. Nicht wegen unserer unvergleichlichen moralischen Qualitäten sind wir Licht der Welt und Salz der Erde. Wenn das so wäre, hätte entweder Jesus sich bös getäuscht oder die Kirche hätte noch böser versagt. Gut, das hat sie ja vielleicht sogar, aber das ist eine andere Geschichte. Wenn die Kirche versagt hat, dann vor allem darin, dass sie diese gute Botschaft oft nicht verstanden und deswegen auch nicht richtig weitergegeben hat. Die gute Botschaft, die heißt: Egal, wie dein Leben verlaufen ist, egal, wie dreckig deine Weste ist, du bist ein geliebtes Kind Gottes. Egal, ob du wie der sogenannte verlorene Sohn im Schweinekoben gelandet bist – du bist ein geliebtes Kind Gottes. Du bist Erbin und Erbe des himmlischen Königreichs Gottes.

 

II.

Ja, aber. Natürlich gibt es auch noch ein Aber. Es ist schon mehrfach angeklungen. So, wie wir uns verhalten, so, wie wir handeln oder oft genug eben nicht handeln, so locken wir keine Menschen an, nicht einmal einen Hund hinter dem Ofen locken wir hervor mit unserer sogenannten Heiligkeit. Jesus sagt ja auch nicht: Eure Handlungen sind das Licht der Welt. Sondern: Ihr seid es. Damit spricht er unser tiefstes Wesen an, unseren innersten Kern, den Teil in uns, wo wir wirklich reine, unschuldige Kinder Gottes sind. Dieser Teil, unser eigentliches, wahres, innerstes Wesen, ist verdunkelt. Eigentlich immer. Aber er ist da, und er ist es, der in uns hört, wie Jesus uns anspricht. Er verhört sich nicht und hört sich nichts zurecht. Es ist die Seite an uns, die sich ansprechen lässt von der Guten Botschaft, und die aufblüht, wenn sie die Worte hört, die Jesus sagt: Du bist ein geliebtes Kind Gottes. Du bist heilig. Du bist gut, und schön, und stark, und Licht der Welt und Salz der Erde.

Weil wir diese Worte hören können, dem weißen Neger Wumbaba zum Trotz, weil wir diese Worte hören können, deshalb sind wir Licht der Welt und Salz der Erde.

Das Licht der Welt sind wir, aber wir haben unser Licht nicht selbst angezündet. Das Licht, das durch uns strahlt, ist die gute Botschaft, die beste Bot­schaft der Welt. Es ist die Botschaft, dass Gott uns gut ist, dass Gott unser Leben trägt, dass Leid und Not und Tod nicht das letzte Wort haben, wie ver­rückt sich diese Welt auch gebärden mag. Es ist die Botschaft, dass der Tod ausgespielt hat, und dass wir deshalb eine Zukunft haben, eine Zukunft jenseits der Beschränkungen dieses Daseins. Und deshalb können wir auch in der Gegenwart froh und gelassen leben.

Wir leuchten nicht aus uns selber. Wir ähneln dem Mond, der sein Licht von der Sonne hat. Er leuchtet auch nicht aus sich selbst, er gibt nur weiter, was er selbst empfängt.

Mir gefällt dieses Bild. Zum einen gibt es mir eine Erklärung, wie Jesus zu uns, zu mir sagen kann: Ihr seid das Licht der Welt. Wo doch in meinem Leben so oft so wenig Strahlendes und Helles ist.

Zum anderen aber: Der Mond hat auch seine Phasen. Manchmal ist er voll und hell, manchmal ist er nur eine schmale Sichel, und manchmal ist er überhaupt nicht zu sehen. Ja, das kenne ich auch von mir: Es gibt Zeiten in meinem Leben, da strahlt Gottes Liebe durch mich hindurch, und andere sehen es und werden angesteckt. Und dann gibt es Zeiten, da ist das Licht wie ausgelöscht, da strahlt nichts, und die Leute fragen sich vielleicht: Was hat er nur?

Und meistens ist es irgendwie dazwischen.

III.

Aber weil ich kein Himmelskörper bin, der ehernen Umlaufgesetzen gehorchen muss, möchte ich das Bild nun wieder ein bisschen verändern. Ich glaube, es ist so: In dem Maß, in dem ich mich selbst dem Licht aussetze, kann ich es weitergeben und weiterstrah­len. In dem Maß, wie ich mir selbst die gute Bot­schaft sagen lasse, geht sie auch durch mich hin­durch. Natürlich ist die gute Botschaft immer da, auch wenn ich selbst sie einmal nicht glauben kann. Und auch wenn es in mir dunkel ist, kann ein Wort, das ich weitersage, einem anderen das Leben hell machen.

Aber um sozusagen in eine vollere Mondphase zu kom­men, ist es als erstes wichtig, dass ich selbst mich dem Licht aussetze. Dass ich die Botschaft höre, dass ich sie verinnerliche, dass ich lerne, darauf zu vertrauen. Dass ich die Botschaft meditiere, immer wiederkäue. Mit anderen Worten: Dass ich mein Leben verändern lasse durch sie, dass ich mich heilen lasse. Jeder Mensch hat da seinen eigenen Weg. Die eine setzt sich hin und meditiert, der andere geht jeden Sonntag in den Gottesdienst, ein dritter liest Bücher oder hört Vorträge und geht auf Seminare. Wichtig ist allein, dass wir uns auf die Bot­schaft einlassen, dass wir uns die Angst nehmen las­sen, dass wir lernen zu vertrauen und loszulassen.

Das ist die erste von den guten Taten, von denen Jesus sagt: die Men­schen werden sie sehen, damit sie – ja, nicht sagen: Ach, wie bist du toll, sondern damit sie unseren Vater im Himmel prei­sen. Da sehen wir schon wieder, dass es nicht darum geht, dass wir besonders gut und toll und lieb sind. Unsere guten Taten tun zuerst uns selbst gut, auch wenn das jetzt ganz ketzerisch klingt.

Es geht bei den guten Taten, von denen Jesus hier spricht, nicht um fromme Leistungen, sondern darum, dass wir uns dem Licht aussetzen, der heilenden Zu­wendung Gottes, dass wir uns gut tun lassen. Das erfor­dert manchmal Konzentration, Übung, ja: Mühe. Es ist nicht leicht, all die Sicherungsmaßnahmen gegen die Liebe loszulassen, die wir um uns herum aufgebaut haben. All die Mechanismen, mit denen wir uns gegen das Leben abschirmen: unsere Ängste, unsere großen und kleinen Neurosen, die sind zäh. Ein Eisblock schmilzt nur langsam, wenn er der Sonne ausgesetzt wird. Aber er schmilzt. So schmel­zen auch unsere Blockaden, wenn wir uns dem Licht der Liebe Gottes aussetzen. Wenn wir uns sagen las­sen: Es ist egal, ob du schön bist oder hässlich, ob du klug bist oder dumm, stark oder schwach. Du bist ein geliebtes Kind Gottes, du darfst sein, wie du bist, du darfst du sein. Und du darfst wachsen, aber das ist erst der zweite Schritt. Zunächst einmal darfst du sein. Ohne Wenn und Aber.

Zum Schluss noch ein Blick auf das andere Bildwort: Ihr seid das Salz der Erde. Es braucht wenig Salz, damit eine Speise schmackhaft wird. Wenige glaubwür­dige Christen haben die Kirche immer wieder davor bewahrt, ganz und gar in Opportunismus, Anpassung und Machtstreben aufzugehen. Und wir selbst müssen keine übermenschlichen Anstrengungen bringen. Das Wenige, was wir geben können, ist genug. Wenn wir es geben. Es ist in Ordnung, auch wenn es wenig ist. Es ist allerdings notwendig, dass es aus dem Salzstreuer rauskommt. Es muss sich auflösen. Die Zeit zum Bei­spiel, die wir einem verzweifelten Nachbarn widmen, ist für uns verloren. Aber sie macht die Welt hel­ler, das Leben würziger. Machen wir uns also keine Sorgen um unser Leben und unsere Wirkung auf die anderen, sondern setzen wir uns der Liebe Gottes aus. Lassen wir es uns sagen, und es wird Wirklich­keit: Ihr seid das Licht der Welt. Ihr seid das Salz der Erde.

 

Und der Friede Gottes, der höher ist als alle Vernunft, bewahre unsere Herzen und Sinne in Christus Jesus. Amen.

 

 

Drei Jahre später, am 14. August 2011:

 

Liebe Gemeinde,

jeder Mensch hat mindestens zwei Paar Augen. Die Augen im Kopf, mit denen wir unsere physische Umgebung wahrnehmen. Und ein Paar Augen, das hinter die Dinge schauen kann. Die Augen der Liebe. Am deutlichsten wird mir das bei einer jungen Mutter. Egal, ob ihr Kind schielt oder abstehende Ohren oder einen schiefen Mund hat – oder ob es beim Baby-Contest einer Boulevardzeitung den ersten Preis gewinnen würde – für die Mutter ist ihr Kind das schönste auf der Welt. Denn sie kann hinter die Fassade schauen. Wenn wir Menschen dieses zweite Paar Augen nicht hätten, dann hätten 95 Prozent aller Menschen keine Chance, jemals einen Partner zu finden – in einer Welt, die immerzu nach Topmodels sucht.

Es gibt einen schönen Spruch, der das zusammenfasst. Er ist leider schon so oft zitiert worden, dass er für viele inzwischen unter die Kategorie „Kitsch“ fällt, aber er ist trotzdem wahr und enthält eine tiefe Weisheit. Vielleicht ahnen Sie es schon. Ich meine die Worte des kleinen Prinzen: „Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“ Genau darum geht es. Und in unserer bildersüchtigen Welt, wo und höchst unperfekten Menschen immer und überall Bilder von äußerlich perfekten Menschen entgegenschreien, in dieser Welt ist es umso wichtiger, die Augen des Herzen, die Augen der Liebe zu pflegen. Das Sehen mit den Augen der Liebe zu kultivieren.

Wenn Jesus zu seinen Jüngern sagt: „Ihr seid das Licht der Welt“, dann hat er sie auch mit den Augen der Liebe betrachtet. Die äußeren Augen – was sehen sie? Eine zusammengewürfelte Schar von armen Fischern, Kleinkriminellen, Huren, Desperados, psychisch Auffälligen, Spinnern und Träumern. Keine Elitetruppe, mit der man Staat machen könnte. Keine Ratsversammlung der Weisen und Gebildeten. Ganz normale Menschen mit ihren inneren und äußeren Verwundungen, Menschen wie du und du und ich.

Zu denen sagt er: „Ihr seid das Licht der Welt.“ Und er stellt sie damit auf eine Stufe mit sich selbst, er identifiziert diese ganz normalen Menschen geradezu mit sich. Denn an einer anderen Stelle sagt Jesus von sich: „Ich bin das Licht der Welt.“ Und hier dasselbe zu seinen Jüngerinnen und Jüngern: „Ihr seid das Licht der Welt.“

Damit wir besser verstehen, was das heißt, dieses: „Ihr seid das Licht der Welt“, um das besser zu verstehen, möchte ich erst einen Blick werfen auf das andere Wort, auf das, was Jesus über sich selbst sagt. „Ich bin das Licht der Welt.“

Dieses Wort gehört zu den sieben sogenannten Ich-bin-Worten, die von Jesus überliefert werden. Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben. Ich bin die Auferstehung und das leben. Ich bin die Tür. Ich bin der gute Hirte. Ich bin der Weinstock. Ich bin das Brot des Lebens. Und eben: Ich bin das Licht der Welt.

Ich bin. Wir machen uns das heute gar nicht so bewusst in unserer egozentrischen Welt, was die Menschen damals wohl gehört haben, wenn sich Jesus vor sie hingestellt hat und sagt: „Ich bin.“ Er sagt diese Sätze nicht so dahin. Er zitiert. Er tut etwas, was ziemlich riskant ist, ziemlich anspruchsvoll. Er zitiert den Namen Gottes.

Denn der Gott Israels hat sich dem Mose vorgestellt mit dem Namen: Ich bin. Ich bin der, der ich bin. Ich werde der sein, als der ich mich erweisen werde. Ich bin.

In unserer heutigen Sprache würden wir sagen: Gott stellt sich vor als das Sein selbst.

In diesen Schuh schlüpft Jesus, wenn er sagt: Ich bin. Er sagt es an anderer Stelle ganz ausdrücklich: „Wer mich sieht, sieht den Vater.“ Und die Christen haben diese Aussage aufgegriffen und weitergeführt und sagen: Jesus Christus ist Gottes Sohn, mehr noch: Er ist Gott. In Jesus Christus begegnet uns Gott selbst.

„Ich bin das Licht der Welt.“ Damit geht Jesus zurück bin an den Anfang, bevor Himmel und Erde geschieden waren, das erste Wort, das Gott spricht nach dem großartigen Schöpfungsmythos: „Es werde Licht“. Und es ward Licht. Das Licht der Welt schien auf am Anfang. „Ehe Abraham war, bin ich“, sagt Jesus von sich. Ja, er ist das Wort, das Licht, das Wesen Gottes. In theologischer Sprache: die zweite Person der Gottheit. Gott selbst.

So. Und nun sagt Jesus zu seinen Jüngern: „Ihr seid.“ Ihr seid das Licht der Welt, so wie ich das Licht der Welt bin. Sagt er damit nicht im Grunde: Ihr seid genauso göttlich wie ich?

Ganz genau. Jesus hat uns gelehrt, Gott als unseren Vater anzusprechen. Wir sind Gottes Töchter und Söhne. Und wir haben gelernt, Jesus als Gottes Sohn anzusehen. Wenn wir nun beides zusammenbringen, kommt ganz klar heraus: Wir sind göttlichen Ursprungs. Wir sind Gottes Kinder, wie Jesus Gottes Kind war. Er ist unser älterer Bruder. Und wenn Jesus Gott ist, dann sind auch wir Gott.

Moment mal. Kann man das so sagen? Ist das denn nicht die Ur-Sünde, dass die Menschen sein wollen wie Gott? Ja, in der Tat. Ich würde sogar sagen: Wenn die Menschen sein wollen wie Gott, dann ist das schon die Folge der Ur-Sünde. Denn dann setzen sie schon voraus, dass sie nicht Gott sind, denn sie wollen werden wie Gott. Das ist die Ur-Sünde, dass wir Menschen vergessen haben, dass wir Gott sind, und deshalb versuchen wir alle Mögliche, um zu werden wie Gott. Wir spielen uns auf als kleine Göttlein, wollen bestimmen, wollen Macht und Einfluss, wollen geliebt und verehrt werden, wollen unangreifbar sein, sicher und mächtig. Alles nur, weil wir vergessen haben, dass wir Gott sind.

Jedenfalls, und das ist der wichtige Unterschied, die einzige Bedingung: Jedenfalls mit den Augen der Liebe gesehen, mit den Augen des Herzens gesehen, die hinter die Fassade schauen können, die das Wesentliche sehen. Unser Wesen, das ist göttlich, daran lässt Jesus keinen Zweifel. Unsere Fassade, die ist alles andere als göttlich. Unsere Persönlichkeit, unsere Abwehrmechanismen und Blockaden, unsere Strategien, um uns das Leben vom Leib zu halten, die sind nicht göttlich. Wie schwer tun sich die meisten Menschen schon, ein Kompliment anzunehmen oder eine ehrliche Anerkennung. Sagen Sie mal zu jemandem: „Das hast du wirklich gut gemacht.“ Oder: „Ich mag dich ganz einfach so, wie du bist.“ Dann werden Sie ganz oft eine abwehrende, ausweichende Antwort bekommen. Wir Menschen halten es nicht gut aus, wenn wir etwas Gutes über uns hören.

Dabei stimmt es. Mit den Augen der Liebe gesehen, sind wir alle – du und du und du und ich – wir alle sind gut und schön und stark und vollkommen. Nur müssen wir in unsere Vollkommenheit erst noch hineinwachsen. Und dieses Hineinwachsen, das bedeutet nicht, dass wir etwas dazunehmen müssen, dass wir mehr aus uns machen müssen, im Gegenteil. Es bedeutet, dass wir lernen müssen, wegzulassen, loszulassen. All unsere Selbstzweifel, unsere Abwehr, und all die Strategien, die wir entwickelt haben, weil wir es nicht glauben, dass wir gut und schön uns stark sind. All die Versuche, uns zu dem zu machen, durch Anstrengung und Konkurrenz uns zu dem zu machen, was wir längst sind: geliebte Menschen. Vollkommene Wesen, strahlend in Liebe und Lebendigkeit.

Das ist unsere Ur-Sünde, dass wir das nicht glauben wollen oder können. Und deshalb verstricken wir uns in Versuche, unser Leben zu sichern, unserer Existenz einen Sinn und eine Bedeutung zu geben. Das ist völlig überflüssig. Denn IHR SEID.

Jesus sagt ja nicht: Ihr sollt das Licht der Welt sein. Oder: Wenn ihr tut, was ich euch sage, dann seid ihr das Licht der Welt. Wenn ihr euch anstrengt, wenn ihr geistlich vorankommt, wenn ihr Askese treibt, eure Nächsten liebt, die Gebote haltet, wenn ihr gute Menschen seid – dann seid ihr das Licht der Welt. Nein. Das alles sagt Jesus nicht. Er sagt ganz einfach: Ihr seid es. Punkt. Die Stadt auf dem Berg kann nicht verborgen bleiben. Nicht weil sie so schön herausgeputzt ist, sondern einfach deswegen, weil sie dort oben liegt. Weil ihre Erbauer sie dort oben hingesetzt haben. Selbst wenn sie manchmal lieber unsichtbar wäre, sie kann nicht verborgen bleiben.

Also stellt euer Licht nicht unter den Scheffel. Glaubt es, dass ihr gut seid. Dass ihr geliebt seid. Dass ihr göttlich seid. Glaubt das Evangelium, die gute Botschaft, dass ihr euer Leben nicht selbst machen müsst. Du musst nicht erst jemand werden. Du bist.

Wach auf aus deiner Alltagstrance, die dich davon abhält, dein wahres Wesen zu erkennen.

Und fall dann nicht auf der anderen Seite vom Pferd. Denn das ist vielleicht auch eine Gefahr und ein Grund, weshalb die Aussage: Du bist Gott in der Tradition eher abgelehnt wurde. Wer von sich sagt: Ich bin göttlich, muss immer gleich dazu sagen: Das ist ja gar nichts Besonderes. Denn du und du und du bist es auch. Die Hindus haben eine schöne Geste, wenn sie einander begrüßen. Sie legen die Hände vor dem Herzen zusammen, verneigen sich und sagen: Namasté. Das heißt: Das Göttliche in mir verneigt sich vor dem Göttlichen in dir. Wenn ich mir dessen inne bin, dass auch du göttlich bist, dass du und ich im Grunde, im tiefsten Kern eins sind, dann höre ich auch das Wort von der Nächstenliebe anders und neu: Liebe deinen Nächsten, denn er ist wie du, er ist eins mit dir. Wenn du deinem Nächsten schadest, schadest du der Menschheit und damit dir selbst.

„Ihr seid das Licht der Welt.“ Wer sich das sagen lässt, wer sich selbst und seine Mitmenschen, jeden Einzelnen, als göttlichen Wesens betrachtet, ist ein Licht für diese dunkle Welt. Wer danach lebt, wer sein Licht strahlen lässt und dem Mitmenschen hilft, auch sein Licht zu entdecken und strahlen zu lassen, der wird Dinge tun, die nicht verborgen bleiben können. Die die Leute sehen und dafür den himmlischen Vater preisen, der das Licht in die Welt gesandt hat: Jesus Christus, und dich, und dich, und dich. Ihr seid das Licht der Welt.

Und der Friede Gottes, der höher ist als alle Vernunft, bewahre eure Herzen und Sinne in Christus Jesus, dem Licht, unserem Bruder.

Amen.

 

 

Und schleßlich noch einmal drei Jahre später, am 10. August 2014:

 

Liebe Gemeinde,

die Botschaft von Jesus lässt sich ganz einfach zusammenfassen mit einem einzigen Wort: Ja.

Ja, du darfst sein. Ja, du bist geliebt. Ja, du hast ein Recht, die zu sein, die du bist und der zu sein, der du bist. Und dieses Recht kann dir niemand nehmen, denn es kommt direkt von Gott, von dem Ursprung und der Quelle, dem Wesen und Ziel von allem, was ist.

Das heißt nicht, dass alles in Ordnung ist, was du tust. Dass dein Verhalten untadelig wäre. Da gibt es viel zu lernen und zu wachsen und zu tun. Und dazu sagt Jesus ja auch so manches. Aber es heißt, dass dein Recht zu leben, dein Recht zu sein, nicht dadurch verdunkelt wird, dass du etwas Falsches oder Dummes oder Böses tust.

Denn du bist ein Ebenbild Gottes. Du bist sein geliebtes Kind. Du bist nach deinem tiefsten Wesen nichts als Licht und Liebe, so wie Gott nichts ist als Licht und Liebe.

Das ist für uns nicht leicht zu akzeptieren, es ist vielleicht sogar schwer auszuhalten. Denn in uns hausen jede Menge Stimmen, die uns das Gegenteil sagen: Du bist nichts, du taugst nichts, du genügst nicht, du bist schwach, du bist faul, du bist schlecht, du bist böse, und wer bist du eigentlich, dass du dir einbildest, irgendetwas vom Leben zu wollen, wer bist du, dass du meinst, irgendetwas verdient zu haben!

Diese Stimmen kommen natürlich ursprünglich von außen. Aus der Erziehung, aus der Gesellschaft, aus der Schule. Denn so sehr wir uns bemühen, gute Eltern zu sein, es gelingt uns nie ganz. Immer vermitteln wir ungewollt auch die Botschaft: Es genügt nicht. Du bist nicht okay. Und manchmal habe ich den Eindruck, dass wir Menschen für solche niederdrückenden, klein machenden Botschaften besondere Antennen haben. Sie gehen oft viel tiefer als die aufbauenden, liebevollen Worte und Gesten. Warum das so ist, weiß ich nicht. Aber es bleibt wohl eine Tatsache, dass wir Menschen uns meistens nicht als gut und schön uns stark erleben, sondern als minderwertig. Oder, wenn wir das nicht aushalten, blasen wir uns auf und fühlen uns super-gut, super-schön oder super-stark. Und gehen damit auch an der Wirklichkeit vorbei, an der Wirklichkeit dessen, was wir sind.

Damit verdunkeln wir das Licht, das wir sind. Ich stelle mir das so vor: Wir sind dann wie eine Lichtquelle, auf die von außen dunkle Fetzen von Papier geklebt sind. An manchen Stellen kommt das Licht noch durch, dann sind wir liebevoll, freundlich, stark und realistisch. An anderen Stellen wird das Licht zurückgehalten. Da sind wir kalt, lieblos, gemein, unwissend. Und nun stellen Sie sich vor, was weiter passiert, wenn auf so eine Lichtquelle ein dunkler Fleck geklebt wird: An dieser Stelle entsteht ein Schatten. Und so ist es ganz oft mit uns: was wir an uns selbst als problematisch erleben, was wir nicht mögen, wovor wir uns fürchten bei uns selbst, das projizieren wir nach außen. Denn wir fürchten uns davor, uns als schwach zu erleben, als kalt oder lieblos. Denn wenn wir so wären, dann – das haben wir gelernt – dann sind wir nicht liebenswert. Dann werden wir nicht geliebt, sondern abgelehnt. Also projizieren wir: Nicht ich bin kalt, sondern du. Nicht ich bin lieblos, sondern der andere. Nicht ich bin böse, sondern der Feind. Und so kommt es, dass das Dunkel sich ausbreitet.

Aber das alles ändert nichts daran, dass wir im Grunde unseres Wesens Licht und Liebe sind. Noch der schlimmste Verbrecher ist ein Wesen aus Licht uns Liebe, nur ist dieses Licht verdunkelt, die Liebe ist gelähmt.

Und nun kommt Jesus und sagt: Ihr seid das Licht der Welt. Damit spricht er uns in unseren tiefsten Wesen an. Er sagt ja nicht: Ihr müsst das Licht der Welt sein. Oder: Eigentlich könntet ihr das Licht der Welt sein. Nein, er sagt: Ihr seid das Licht der Welt, ihr seid das Salz der Erde. Ihr gebt der Welt Würze und ihr bewahrt sie vor dem Verderben. Starke Worte.

Ja, starke Worte. Wenn wir sie doch nur glauben könnten.

Mit solchen Worten, in dieser Haltung ist Jesus den Menschen begegnet. Mit dieser Haltung hat er sie geheilt, aufgerichtet, getröstet, wieder hereingenommen in die Gemeinschaft. Du bist gesund, sagte er. Du bist geheilt. Und wenn die Lahmen dann ihre Krücken wegwarfen, wenn die Blinden sehen und die Gehörlosen hören konnten, dann sagte er ihnen: Dein Glaube hat dir geholfen. Nicht ich war es, der tolle Wundertäter. Ich habe dir nur gesagt, was deine Wahrheit ist, und du hast daran geglaubt. Das hat dich gesund gemacht.

Und zu anderen sagte Jesus: Deine Schuld ist dir vergeben. Du brauchst dich nicht mehr fesseln zu lassen von der Vergangenheit, von dem, was falsch gelaufen ist. Du brauchst dich nicht mehr lähmen zu lassen von deinen Schuldgefühlen und von dem Urteil deiner Mitmenschen. Steh auf, sei frei, geh!

Und zu Zachäus, dem Oberschurken, mit dem sich niemand an einen Tisch setzen wollte, sagte Jesus: He, ich muss heute bei dir zu Gast sein. Er hielt sich nicht lang damit auf, dem Zachäus die Leviten zu lesen und ihm zu sagen, was der alles falsch gemacht hatte. Er sah in ihm das geliebte Kind Gottes, das im tiefsten Wesen nichts ist als Licht und Liebe. So wie du und du und du und ich.

Und nun kommt das Interessante: Gerade weil Jesus ihn so ohne jeden Vorbehalt ansieht, gerade weil Jesus ihm das zuspricht, was Zachäus in Wirklichkeit ist, nämlich Licht und Liebe – gerade deswegen macht Zachäus in seinem Verhalten eine Kehrtwende. Er gibt zurück, was er anderen abgeluchst hat, und teilt seinen Besitz mit denen, die nichts haben.

So geht das bei Jesus. Deswegen stehen diese Worte am Anfang der Bergpredigt. Die Bergpredigt, das meinen viele, da geht es um steile Forderungen, um den unbedingten Anspruch. Liebe deine Feinde! Und wenn dich einer auf die rechte Backe schlägt, dann halt ihm auch die andere hin. Und macht euch keine Sorgen, sondern trachtet zuerst nach Gottes Reich und seiner Gerechtigkeit. Und so weiter.

Ja, das stimmt natürlich, all das steht in der Bergpredigt. Aber am Anfang, da stehen keine Forderungen. Da steht der Zuspruch. Die Seligpreisungen. Da heißt es: Glücklich schätzen können sich die, die arm sind vor Gott. Die Leidenden. Die Trauernden. Die sich verzehren nach Gerechtigkeit. Die mit dem reinen Herzen. Glücklich schätzen können sich nicht die, die bei uns als die Glücklichen gelten: die Reichen und Schönen, die von allen beneidet werden.

Glücklich schätzen dürfen sich nach Jesus die, die wissen, wer sie sind, die sich nicht überschätzen und nicht unterschätzen. Die, die wissen, dass sie arm sind. Die, die sich nichts einbilden, sondern ein reines Herz haben. Die Armen und Leidenden, die sich nichts vormachen. Die sind glücklich zu preisen. Und zu denen sagt Jesus: Ihr seid das Licht der Welt.

Und mit ihnen sagt er es zu uns. Auch wenn wir es nicht glauben, auch wenn wir selbst es nicht spüren und nichts davon merken: Wir sind das Licht. In dem, was wir sind. Nicht unbedingt in dem, was wir tun. Du darfst sein, sagt uns Jesus. Du darfst du sein. Du brauchst kein anderer zu sein, sondern sei du. Denn dich hat Gott gemacht als sein Ebenbild, das heißt: Der schöpferische Urgrund des Universums ist in dir zu sich selbst gekommen.

Vielleicht kennen Sie die kleine chassidische Geschichte, in der Rabbi Susja erzählt:

In der kommenden Welt wird man mich nicht fragen: „Warum bist du nicht Mose gewesen?“ Man wird auch nicht fragen: „Warum bist du nicht David gewesen?“

Man wird mich vielmehr fragen: „Warum bist du nicht Susja gewesen?“

Man wird also nicht fragen: „Warum hast du nicht das Maß erreicht, das der größte und gewaltigste Glaubende unserer Religion, der größte und berühmteste König des Volkes gesetzt hat?“ Sondern man wird mich fragen: „Warum hast du nicht das Maß erfüllt, das Gott dir ganz persönlich gesetzt hat? Warum bist du nicht das geworden, was du eigentlich bist?“

Das ist also die eigentliche Aufgabe, die uns durch den Zuspruch von Jesus gestellt wird: Glaube es, dass du Licht bist. Glaube es, dass du du selbst sein darfst. Glaube es, dass Gott dich, und genau dich, meint. Du darfst sein. Du genügst. Du bist okay. Du bist gewollt.

Für die meisten von uns dürfte das eine sehr schwierige Aufgabe sein, das zu glauben. So stark sind die Stimmen, die uns das Gegenteil sagen. Aber genau darum geht es.

Und so ist es wieder einmal beides, wieder einmal ein Paradox: Wir dürfen die sein, die wir sind. Das heißt: Wir dürfen die werden, die wir sind. Und je mehr wir uns dem annähern, je mehr wir verlernen und loslassen, was uns von unserem eigentlichen Wesen abhält, je näher wir uns selbst kommen – desto mehr können  wir auf die anderen zugehen.

Wer zu sich selbst ja sagen kann, der kann viel eher die andere Backe hinhalten als einer, der versucht, das aus Pflichtgefühl und Gehorsam zu tun. Und so können wir auch das Doppelgebot der Liebe verstehen, das höchste Gebot: Liebe Gott, und liebe deinen Mitmenschen wie dich selbst. Das sagt es ja ganz deutlich: wie dich selbst – wer sich nicht lieben kann, kann auch den Mitmenschen nicht lieben.

Da stellt sich bei uns natürlich so manches auf. Sich selbst lieben, um Gottes willen! Ist die Selbstliebe nicht etwas ganz Schreckliches? Sind Menschen, die nur sich selbst lieben – aha! Da haben wir das Problem. Wir hören bei Selbstliebe ganz leicht: Da liebt jemand nur sich selbst, hält sich für etwas Besseres als die anderen und schaut auf alle anderen herab. Aber genau das ist nicht gemeint. Wer einen anderen liebt, sagt: Schön, dass du da bist. Ich fühle mich wohl in deiner Gegenwart. Übertragen heißt das, wer sich selbst liebt, sagt: Schön, dass ich da bin. Ich fühle mich wohl mit mir selbst. Ein Mensch, der das ehrlichen Herzens sagen und meinen kann, ist ein angenehmer Mensch, der sich nicht verbiegen muss, der sich nicht auf Kosten anderer profilieren muss, der sich nicht dadurch erhöhen muss, dass er andere erniedrigt. Wer sich liebt, braucht andere nicht kleinzumachen. Er kann sich und andere realistisch einschätzen.

Und je mehr wir in diese Selbstannahme hineinwachsen, je mehr wir die sein können, die wir sind, desto mehr können wir loslassen, was ungerecht und ungut ist. So wie Zachäus seine ergaunerten Reichtümer loslassen und abgeben konnte, weil er durch Jesus gelernt hatte, worauf es wirklich ankommt: Dass er sich selbst verstehen lernt als Gottes geliebtes Kind, als gewolltes, erwünschtes Wesen mit einem unendlichen Recht zu sein. Ihr seid das Licht der Welt. Wer das zu begreifen anfängt, dessen Licht strahlt, es kommt hervor unter dem Scheffel. Der wird gute Taten tun, unübersehbar, ohne große Anstrengung. Und die Menschen werden es sehen und den Vater im Himmel preisen.

Und der Friede Gottes, der höher ist als alle Vernunft, bewahre unsere Herzen und Sinne in Christus Jesus, unserem Bruder, dem Licht der Welt. Amen.

 

 

 

Autor: tilmannhaberer

geboren 1955, Krisen- und Lebensberater, evangelischer Pfarrer, Gestaltseelsorger, systemischer Berater, zwischendurch mal sieben Jahre als freiberuflicher Schlussredakteur und Übersetzer (u.a. Richard Rohr, Suzanne Zuercher, Ken Wilber) unterwegs gewesen, Autor von Sachbüchern (u.a. "Gott 9.0") und Romanen.

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